
„Der Bereich rund um die Ringkirche ist einer der markantesten, aber auch verkehrsreichsten Orte der hessischen Landeshauptstadt. Doch was passiert, wenn man diesen Raum durch die Augen von Kindern oder durch die Linse eines Utopisten betrachtet? Die Veranstaltung am Donnerstag, 30. April, verspricht spannende Antworten und radikale neue Perspektiven auf das urbane Leben in Wiesbaden.
Kinder als Experten – Die Pläne der nächsten Generation
Den Auftakt des Abends machen diejenigen, die am längsten in der Stadt von morgen leben werden: Kinder. Schülerinnen und Schüler der Friedrich-Ludwig-Jahn-Schule und der Ursula-Wölfel-Schule haben im Projekt „Auf die Plätze los“ ihr direktes Umfeld unter die Lupe genommen.
Mit Modellen und Fotografien zeigen die jungen Experten, wie ein kinderfreundlicherer Stadtteil aussehen könnte. Diese Ergebnisse des Amtes für Soziale Arbeit beweisen eindrucksvoll, dass Kinder einen ganz eigenen, scharfen Blick für Aufenthaltsqualität und Sicherheit im öffentlichen Raum haben.
Jan Kamensky – Digitale Verwandlung der Ringkirche
Ein besonderes Highlight ist die Präsentation des Künstlers Jan Kamensky. Unterstützt durch das Smart-City-Dezernat hat er die aktuelle Verkehrssituation rund um die Ringkirche filmisch eingefangen und visuell umgestaltet. In seinen bekannten Animationen „verschwinden“ Autos wie von Zauberhand und machen Platz für üppiges Grün, breite Promenaden und Orte der Begegnung. Sein Film ist mehr als nur eine Spielerei – er ist ein konkreter Impuls für die Debatte um die Mobilitätswende.
Hochkarätiges Podium diskutiert die Umsetzung
Im Anschluss an die visuellen Impulse wird es politisch. In einer Podiumsdiskussion wird der Frage nachgegangen, wie viel Utopie Wiesbaden verträgt und wie die Beteiligung von Bürgern – insbesondere Kindern – in echte Planungsprozesse einfließen kann.“
(Quelle: Wiesbaden Aktuell: https://wiesbadenaktuell.de/2026/04/17/visionen-fuer-die-ringkirche-wenn-kinder-und-kuenstler-die-stadt-der-zukunft-planen/ )